Veröffentlicht: Dienstag, 07.09.2021 06:08
Seit Montag läuft im Kölner Rheinauhafen die Bergung von E-Scootern. Die Betreiber vermuten über 100 "Wasserleichen" der akkubetriebenen Tretroller im Rhein. Bis zum Montagabend wurden allerdings nur drei Geräte tatsächlich geborgen.

Einige der vorher mit Tauchern und Sonarbooten bestimmten Verdachtspunkte haben sich als Bürostuhl oder Eisenrohr herausgestellt, heißt es vom Zusammenschluss der Anbieter "Shared Mobility". Fehlende Sicht und die Strömung des Rheins seien ein Problem. Auch deshalb hätten die Vorbereitungen auf die Bergung etwas länger gedauert. E-Scooter, die beispielsweise von betrunkenen Menschen in den Rhein geworfen werden, sorgen in Köln seit Wochen für Diskussionen. Befürchtet wird, dass beschädigte Akkus der Scooter die Wasserqualität belasten könnten. Auch auf den Straßen sorgen falsch abgestellte E-Scooter und Unfälle mit den Rollern immer wieder für Ärger. Vor wenigen Tagen einigten sich die Anbieter mit der Stadt auf erste Maßnahmen - unter anderem eine Begrenzung der Flottengröße und Parkverbotsflächen.
©Foto:  Frank Waltel

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