Mit Stecker-Solaranlagen – auch als Balkon- oder Guerilla-Anlagen bekannt – werden Mieter und Besitzer von Eigentumswohnungen zu aktiven Grünstromerzeugern, sparen langfristig Geld, und noch mehr schützen sie das Klima. Deshalb hat sich STROMDAO entschlossen, Steckersolarsysteme in sein Portfolio aufzunehmen und sie seinen Kunden aktiv anzubieten.
Mit Steckersolar die eigene Grundlast decken
Steckersolaranlagen bestehen aus ein bis zwei Modulen und liefern pro Modul eine Leistung von 300 Watt. Was nicht nach viel Leistung klingt, reicht aber aus, um die Grundlast einer typischen Wohnung zu decken. Diese bewegt sich zwischen wenigen und mehreren hundert Watt. Welche Steckersolar-Erzeugungsleistung für eine Wohnung sinnvoll ist, kann aus dem Verbrauchsprotokoll des intelligenten Stromzählers abgelesen werden oder die Leistung wird durch eine Verbrauchsmessung ermittelt.
Steckersolaranlagen in Deutschland bis maximal 600 Watt
In Deutschland sind Steckersolarsysteme auf eine maximale Leistung von 600 Watt begrenzt. Üblicherweise sind das zwei Photovoltaikmodule mit einer Ausgangsleistung am Wechselrichter von je 300 Watt. Eine Mehrleistung der Photovoltaikmodule wird durch die Wechselrichter abgeregelt, sodass keine Gefahr besteht, dass die 600 Watt überschritten werden. Mehr Leistung zu installieren, ist möglich, wenn die Steckersolaranlage von einer Elektrofachkraft angeschlossen wird, nachdem die Hauselektrik dahingehend überprüft wurde, ob sie für den Anschluss geeignet ist.
Verbindung zum Hausnetz – Schuko- oder Wieland-Steckdose?
In Deutschland ist eine nicht-werkzeugfreie Verbindung der Steckersolaranlage mit der Hauselektrik von der VDE empfohlen. Gängig ist der sogenannte Wieland-Stecker, der bei Einschub in die Steckdose eine rastende feste Verbindung zwischen dem Stecksystem herstellt, die nur mit Werkzeug wieder gelöst werden kann. In Österreich und der Schweiz ist die Schuko-Steckverbindung für den Anschluss von Balkonanlagen völlig ausreichend. In der Praxis ist es laut einer Studie der Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin so, dass sich auch in Deutschland der Schuko-Stecker als Standard-Steckverbindung durchgesetzt hat: 77 Prozent aller Steckersolargeräte in Deutschland nutzen ihn.
Balkon nur zweithäufigste Installationsart
Die zweithäufigste Installationsform bei Steckersolaranlagen ist mit 29 Prozent der Balkon. Die mit Abstand häufigste Installation von Steckersolargeräten ist mit 44 Prozent die Aufständerung mit entsprechender Unterkonstruktion auf Terrassen, Flachdächern oder in Gärten. STROMDAO wird diese Tatsache berücksichtigen und entsprechende Aufständerungen im Sortiment führen.
Stromspeicher für Steckersolaranlage – sinnvoll oder Unsinn?
Wer tagsüber nicht in der Wohnung ist, kann mit einem Stromspeicher den am Tag von der Steckersolaranlage erzeugten Grünstrom abends und in der Nacht nutzen. Die kleinen Stromspeicher werden mit Kapazitäten von ein bis zwei Kilowattstunden geliefert – das reicht, um die Grundlast einer Wohnung am Abend und in der Nacht zu decken.
Steckersolarsysteme & Corrently – eine intelligente Verbindung
Corrently-Kunden erhalten von der Quelle bis zum Verbraucher CO2-neutralen Ökostrom. Sie beziehen gezielt Grünstrom postleitzahlgenau aus der eigenen Region, und sie werden informiert, aus welchen Energiequellen sich ihr persönlicher Grünstrommix zusammensetzt. Steckersolarsysteme sind die ideale Ergänzung zu Corrently-Tarifen: Diese werden noch unabhängiger, erzeugen Grünstrom direkt beim Verbraucher und sorgen für noch mehr Klimaschutz – dezentral und regional. Wir informieren Sie, sobald unser Angebot steht!
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